16.07.2018

LBC-Vereinsmeisterschaften 2018

 

Die Sonne strahlte, die Stimmung war hervorragend und das Büfett reichhaltig (alle hatten etwas mitgebracht). Das Organisationsteam, bestehend aus Hannes, Dieter, Thomas und Uwe als "Dienstleister" am Computer (Originalton von Dieter...), leistete in der perfekten Vorbereitung und pannenfreien  Durchführung der Vereinsmeisterschaften ganze Arbeit.

 

Gespielt wurden zunächst vier Runden Mêlée, wobei sich ab der zweiten Runde die Teams immer aus "Siegern" und "Verlierern" mit gleicher Anzahl aus Siegen und Nicht-Siegen zusammensetzten.

 

Nach den vier Durchgängen ergab sich an der Spitze folgende Konstellation: Frank stand auf dem ersten Platz mit vier Siegen und einer Spielpunktedifferenz von 25, den zweiten Platz teilten sich Frederik und Jürgen mit je drei Siegen und 21 Punkten, auf Platz 4 folgte Uwe (320).

Da die Turnierleitung zum Abschluss gern zwei echte Endspiele haben wollte, entschied sie, dass Frank und Frederik um den Turniersieg spielen sollten und Jürgen und Uwe um Platz3.

Das "kleine Finale" war schnell vorbei: Jürgen war der klar überlegene Spieler und setzte sich deutlich mit 13 : 2 durch. 

Das "große Finale" gewann Frederik mit 13 : 7, machte sich damit zum Vereinsmeister 2018 und zum ersten Gewinner des von Hannes gestifteten Wanderpokals. Glückwunsch !

 

Es war eine insgesamt gelungene Veranstaltung - und aufgrund der zügigen Durchführung waren alle Fußballbegeisterten pünktlich zum Anpfiff des WM-Endspieles zu Hause...

 

Es folgen an dieser Stelle sicherlich noch Fotos des Turniers...

uh  

Die Abschlusstabelle nach vier Runden Mêlée als Download
Vereinsmeisterschaft '18 Siegerliste.pdf
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10.07.2018

Abenteuer in Marseille oder "Über den Dächern von Marseille" (frei nach Alfred Hitchcock)

 

Reinhards Bericht:

 

Jonas H., Norbert L. und ich machten uns am 29. Juni auf den Weg nach Marseille, in diesem Jahr mit dem Zug (absolut zu empfehlen: 9.00 Uhr ab HL - 22.00 Uhr in Marseille - richtig entspannt).

 

Wir hatten alles gut geplant, konnten unsere Einschreibungsunterlagen einen Tag vor Beginn der Marseillaise abholen (es nahmen insgesamt ca. 4500 Teams teil, was für eine Meisterleistung !) und konnten so schon einmal das Gelände unserer ersten Partie testen. Anscheinend mit Erfolg, denn wir gewannen gleich gegen ein französisches Team, das uns wohl unterschätzt hatte.

Dann hieß es: Ab in den Parc Borely, Meldung machen und schauen, wo wir zur zweiten Runde anzutreten hatten. Lange Zeit warteten wir auf unsere Gegner, dann wurde es lebhaft auf unserer Bahn; ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, doch leider verloren wir es. Doch nun begann der spannende Teil: Die Schiedsrichter, die jede Partie abzeichnen müssen, stellten fest, dass sich unser Gegner in der Bahn geirrt hatte und disqualifizierte ihn nach langen Diskussionen. Allerdings wurden wir in "Sippenhaft" genommen und unser Spiel wurde als verloren gewertet... Da wir aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse an Ort und Stelle nicht weiterkamen, wandten wir uns an die Jury im Parc Borely. Und dort ist es uns tatsächlich gelungen mit Hilfe mehrerer Personen alles aufzuklären und wir durften nach einer Stunde in der dritten Runde weiterspielen. Doch da wartete gleich die nächste Überraschung auf uns: Auf der Bahn spielte bereits unser vorheriger Gegner gegen ein anderes Team !  Und nun ? Jetzt alle drei gegeneinander ? Also zurück. Wieder wurde heiß diskutiert und wir sollten spielen. Dieser Gegner war dann aber zu stark für uns und es hieß wieder "Meldung machen"... Drei Flaschen Ricard als Trostpreis und dann ab ins Mittelmeer !

 

Guter Plan, aber es kam anders: Wir hatten aufgrund der katastrophalen Parkplatzsituation unseren Wagen im Parkhaus eines Supermarktes abgestellt. Aber: Sonntag, Supermarkt schließt, Garage verriegelt und verrammelt, keine Chance... Wir versuchten alles, baten Bewohner der riesigen Gesamtanlage (gesichert wie Fort Knox) um Hilfe, vergebens. Hilfsbereitschaft wurde groß geschrieben: "Wie kann ich helfen ?", "Wo kommen Sie her ? Aus Lübeck ? Ah, da war ich vor ein paar Jahren beim G7-Treffen der Außenminister. Ich musste für die italienische Delegation alles vorbereiten. Hier meine Handy-Nummer, falls Sie noch weitere Hilfe benötigen..." - Wahnsinn, die Welt ist klein.

Also gut, alles halb so wild, gehen wir halt die fünf Kilometer zu Fuß zu unserem Haus und holen morgen den Wagen. Gute Idee - nur lag der Haustürschlüssel im Auto ! Was nun ? Am Strand übernachten ? Ein Hotel suchen ? In der Garage unseres Hauses nächtigen ?

Dann der rettende Einfall von Norbert: "In der Garage steht eine Leiter und ich habe meine Fensterläden nur auf Kipp." Also Fußmarsch antreten. Zum Glück ist Jonas bei der Bundeswehr, kletterte und hangelte katzengleich über einen Mauervorsprung und ein Vordach und schaffte es tatsächlich bis ins Haus ! Nun brauchte er uns nur noch reinzulassen. Nur, die Tür war abgeschlossen und kein Schlüssel weit und breit... Na wenigstens kann einer gut schlafen...

Das Grundstück war vollkommen von hohen Mauern umgeben, aber Norbert und ich wollten nicht aufgeben. Also gingen wir mit der Leiter spazieren (es war inzwischen Mitternacht) - wir wurden etwas merkwürdig von Nachtschwärmern und Hundebesitzern beäugt... "Bonsoir - Wir gehen halt mit unserer Leiter Gassi." "Wir sind deutsche Handwerker, haben hier in der Gegend renoviert und arbeiten natürlich auch nach Feierabend" usw. . Ehrlich gesagt wurde uns etwas mulmig und wir sahen uns schon über Nacht in der Präfektur. Noch dazu hatten wir mit der Leiter keinen Erfolg, die Mauern waren viel zu hoch, also wieder zurück.

Nun mussten die beiden alten Männer mit tatkräftiger Hilfe von Jonas auch den schon oben beschriebenen Weg über das Dach nehmen. Und: Geschafft ! Die Belohnungs-Biere schmeckten besonders gut !

Ach ja, Boule haben wir in der Woche auch gespielt, in Cassis, Begleitturniere in La Ciotat, Finale der Marseillaise geguckt, gut gegessen und getrunken (Norbert war unser Chef de Cuisine), im warmen Mittelmeer bei toller Brandung gebadet, viele nette Boulespieler getroffen (Öfters hieß es "Hallo Reinhard...", zum Beispiel von Richard, den farbigen Schweden, der beim Holstentorturnier 2011 für Schweden am Schusswettbewerb teilgenommen hatte und im Finale gegen Dylan Rocher stand - ein unglaublich netter, fröhlicher Mensch.).

 

So verlief die Woche wie im Fluge. Es war einfach nur toll, hat viel Spaß gemacht und ich glaube, nächstes Jahr heißt es wieder: Marseille, wir kommen !

RS/uh

03.07.2018

Slöttwaterpott Zuarin in Schwerin

 

Michaels Bericht:

 

Eddi und ich haben am Samstag (30. Juni) in Schwerin mit vier Siegen in fünf Runden den zweiten Platz im Slöttwaterpott Zuarin erreicht.

Den ersten Platz hat Thomas Müller mit seiner Freundin gewonnen, gegen die wir uns mit 7 : 13 geschlagen geben mussten.

Rosy und Hans und viele andere Lübecker waren auch mit dabei.

Bei herrlichstem Wetter ein Superturnier vis-a-vis vom Schweriner Schloss... Mehr geht wirklich nicht !

MS/uh

03.07.2018

Kieler Woche Turnier 2018

 

Thomas schreibt:

 

Nachdem wir (Silke, Hinrich K. und ich) unser erstes Spiel beim Kieler Woche Turnier gegen starke Gegner noch verloren hatten, gewannen wir die zweite Begegnung klar und fanden uns im C-Turnier wieder.

In der Cadrage trafen wir dann auf unseren stärksten Gegner und gewannen nur knapp mit 13 : 12. Auch im Viertelfinale waren unsere Gegner nicht "ohne" und haderten ständig mit ihrem "Pech" und unserem "Glück" - das Ergebnis von 13 : 6 spricht eine andere Sprache...

Im Halbfinale und im Finale konnten wir uns klar mit 13 : 4 und 13 : 3 durchsetzen und gewannen damit das C-Turnier !

Silke, Hinrich und ich waren überglücklich, es war ein rundherum gelungener Tag !

TB/uh