15. April 2021

DPV verschiebt ersten Bundesligaspieltag

 

Unsere LBC-Bundesligamannschaft muss nach ihrem Aufstieg im Oktober 2019 weiter auf ihren ersten Einsatz warten: Der DPV hat den ersten Spieltag verschoben (siehe Download rechts).

uh

 

DPV BuLiVerschiebung.pdf
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11. April 2021

LV Nord sagt den ersten Ligaspieltag ab

 

Nach dem Beschluss des Sportausschusses des LV Nord vom 9. April wird der erste Ligaspieltag, geplant für den 24. April, abgesagt. 

Ausführliche Informationen, auch zu den LM, sind aus dem Schreiben des Sportausschusses zu entnehmen.

Mitteilung des LV-Nord vom 10. April 2021
LV-Nord Sportausschuss.pdf
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uh

8. April 2021

In eigener Sache: Sommerrangliste und mehr...

Reinhard teilt zum Thema Sommerrangliste mit: 

Liebe LBClerinnen und LBCler,

auch wenn das Wetter nicht gerade zum Boule spielen einlädt - es ist April und eigentlich würde die Rangliste beginnen. Allerdings haben wir Zweifel ob das z. Zt. sinnvoll ist: Zu ungewiss ist die momentane Situation und wenn man den ganzen Pressemitteilungen glauben kann / darf / muss droht uns in Kürze ein weiterer Lockdown. 

Daher schlage ich in Abstimmung mit dem Vorstand vor, dass wir uns (solange es möglich ist) natürlich an den Montagen auf unserem Platz treffen und spielen, allerdings ohne Rangliste, halt einfach so zum Spaß.

Selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln.

Wenn es hoffentlich in einigen Wochen Erleichterungen gibt, dann soll und kann es mit der Rangliste losgehen…

 

 

 

 

Ergänzung zum Thema:

Falls es noch Unklarheiten darüber geben sollte, welche Regeln gelten, hier ein kleines Informationsvideo:

 

 

RS/uh


1. April 2021

Neuste Erkenntnisse verändern Gestaltungspläne des Crazy Horse Memorial

Das Crazy Horse Memorial wird eine gigantisch große, monumentale Skulptur zu Ehren des Oglala-Lakota-Häuptlings Crazy Horse. Sie wird, ähnlich wie das berühmte Mount Rushmore National Memorial, in den Berg geschlagen, aber um ein Vielfaches größer. Beide Monumentalskulpturen befinden sich etwa 14 km voneinander entfernt in den Black Hills im US-Bundesstaat South Dakota.

Die Idee, ein Indianer-Denkmal zu gestalten, geht auf das Jahr 1939 zurück. Nach langjährigen Vorplanungen und Vorbereitungen wurde unter Leitung des Bildhauers Korczak Ziolkowski 1948 mit den Arbeiten begonnen. Seitdem wurden rund 10 Millionen Tonnen Granit aus der Felswand gesprengt. Trotzdem konnte bisher nur das Gesicht im Jahre 1998 fertiggestellt werden.

Man geht davon aus, dass bis zur Vollendung des Monuments noch rund 100 Jahre vergehen werden...

Fertiggestellt soll die Skulptur Crazy Horse auf einem Pferd sitzend und mit dem ausgestreckten linken Arm (er war Linkshänder) und nach Osten weisenden Finger zeigen. Das fertige Monument wird 195 m lang und 172 m hoch sein.

 

Crazy Horse (indianischer Lakota-Name Tashunka Witko), der „Namensgeber” des gigantischen Monuments, wurde wahrscheinlich 1838 geboren, andere Quellen gehen von 1840 aus; der Geburtsort ist unbekannt. Er starb im Jahre 1877 im Fort Robinson, Nebraska, wo er sich zu Friedensverhandlungen aufhielt, nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung an den Folgen mehrerer Stichverletzungen; einige Quellen gehen von einem gezielten Mordanschlag aus. 

Das Leben von Crazy Horse war geprägt von diversen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem US-Heer. U. a. war er indirekt an der Niederlage des 7. US-Kavallerie-Regiments unter der Führung von General George A. Custer in der Schlacht vom Little Bighorn beteiligt. 

Doch im Laufe der Jahre erkannte Crazy Horse, dass es für sein Volk und alle Stämme zukünftig nur ein friedliches Miteinander mit den weißen Siedlern geben könne. Für diese Vision setzte er sich immer aktiver ein.

Über das „private” Leben von Crazy Horse war bisher nichts bekannt. Nun aber hat Dr. Marilyn „White Flower” Bee, freie Mitarbeiterin der gemeinnützigen Crazy Horse Memorial Foundation, nach dem Auffinden verschollen geglaubter Dokumente und intensiver Recherchen, eine Aufsehen erregende Entdeckung gemacht: Crazy Horse war seit seiner Kindheit begeisterter Boulespieler ! Wie aus den Aufzeichnungen aus dem Jahre 1851 hervorgeht, hatte er Kontakt zu französischen Siedlern, die ihm das Spiel beibrachten. Einmal „infiziert” warf er "bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit seinen Kugeln nur so um sich", so  Dr. Marilyn „White Flower” Bee in der Pressekonferenz zur Vorstellung ihres Forschungsberichts. Seine Leidenschaft für den Kugelsport "verbreitete sich in den folgenden Jahren wie ein Präriebrand unter den Stämmen und den Siedlern."

So kam es 1870 zu den 1. All Native American Championchips, die Crazy Horse in „einem packenden Finale” knapp gegen Sitting Bull gewinnen konnte. Im darauf folgenden Jahr ließ Crazy Horse seinem Widersacher General George A. Custer bei den 1. All American Championchips (die von vielen indianischen Spielern boykottiert wurden) keine Chance und gewann deutlich.

(Anmerkung: Beide Meisterschaften wurden als Tête, also „Mann gegen Mann” ausgetragen, Spielerinnen waren noch nicht zugelassen.) 

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse über das Leben und Wirken von Crazy Horse hat sich die Crazy Horse Memorial Foundation nun entschlossen, das ursprünglich geplante Monument zu verändern: Anstelle des nach Osten weisenden Fingers (s. o.) soll die Figur nun eine goldenfarbige Boulekugel in der Hand halten. In das Modell des Monuments ist die Änderung schon eingearbeitet.

Diese Umgestaltung soll einerseits den kriegerischen Anführer, andererseits aber auch den erfolgreichen Boule-Sportler symbolisieren. 

uh